South African Flag

Windsurfspots

Kap Halbinsel:

Platboom Beach

Mitten im herrlich schönen Cape of Good Hope Nature Reserve am südwestlichsten Zipfel Afrikas liegt Plattboom Beach. Der Zugang zum Spot erfolgt über einen sehr kleinen Sandstrand, der rings herum von steiler Felsküste umsäumt ist. Die Konsistenz des traumhaft schönen weißen Sandstandes erinnert an Mehl. Das Wasser ist glasklar, die Wellen sind oft riesig und nirgends ist Windsurfen so aufregend wie hier am „Cape of Storms“.
Nicht nur die wunderschöne Natur prägt einen Ausflug zum Platboom Beach, sondern auch die hervorragende Spring- und Abreitqualität der monströsen türkis-blauen Atlantikwogen.  
Das Märchen funktioniert je nach Lage der Sandbänke und dem Tidenstand. Ganz in Lee erstreckt sich eine weitere größer Sandbucht, die sich gut zum Notlanden anbietet, falls mal der Mast bricht.

 

Scarborough Point

Das von Kelp überwachsene Riff liegt am linken äußeren Ende der Bucht und zählt schon lange zu einem der beliebtesten Big-Wave-Spots des Kaps. Der Spot benötigt einen saftigen SW Swell (min. 9 – 10ft), um überhaupt richtig zu erwachen. Oft läuft die Welle hier Logo- bis Mast-Hoch und bietet traumhafte waverides. Achtung: Gut und Böse können hier ganz nah beieinander liegen. Die Felsen sind gefährlich und Du solltest  beachten, dass im inneren der Bucht der Wind über die umliegenden Berge umgelenkt und völlig ablandig bläst. Wenn das Erreichen des Strandes beim ersten Versuch missglückt, kann einem durchaus das Blut in den Adern gefrieren.

 

Witsands

Oft ballert es in Witsands schräg auflandig von links und bietet fabelhafte Sprung-Conditions. Die Wellenqualität ist vom Tidenstand abhängig und die auf einer vorgelagerten Sandbank brechende Welle kann schnell closed out brechen. Dennoch, Witsands ist ein ganz ausgezeichneter Spot, der sich bei kleinen bis mittelgroßen Wellen gut für Waveeinsteiger eignet.

Tafelbucht:

Sunset Beach

Der absolute Klassiker unter den Windsurfspots ist Sunset Beach. Am einfachsten findest Du über die R27 Richtung Norden dort hin. Am Ocean Way Richtung Küste abbiegen, dann durch das Wohngebiet. Der South-Easter dreht hier leicht ablandig auf den endlos langen Strand und produziert ein steiles Wellenface.  Bei gutem Swell können die Rides sehr schnell und lang sein. Eignet sich hervorragend für dicke Aerials!

 

Milnerton Lighthouse

Aus der Stadt raus in Richtung Norden auf der R 27 geht es über eine Brücke die Loxton Rd. entlang zum Milnerton Lighthouse. Auf Grund seiner Lage tief im Inneren der Tafelbucht ist die Welle meist etwas kleiner als am Sunset Beach. Allerdings bricht die Welle sehr clean und nicht so schnell wie am Sunset. Ein idealer Spot für Waveeinsteiger!

 

Big Bay

Kaum ein anderer Spot ist so optimal ausgebaut wie Big Bay. Dort findet man einen großen Parkplatz, Toiletten, Leihmaterial, eine begrünte Aufriggwiese, Restaurants, Shoppingcenter und bei schönem Wetter jede Menge hübsche Mädels.
Die zwei großen Felsen, an beiden Enden der Bucht limitieren den Platz auf dem Wasser. Der Wind kommt hier leicht auflandig und die steilen Rampen bieten Gelegenheit um katapultartig Richtung Mond zu fliegen. Big Bay ist oft eine gute Adresse wenn andere Spots zu brutal werden. Für gewöhnlich muss in der geschützten Bucht 1- 2 Segelgrößen kleiner gefahren werden. Der weg nach Big Bay ist über die R 27 Richtung Norden ausgeschrieben.  

Haakgat

Alias African Hookipa! Der kleine Parkplatz von Haakgat an der M14 zwischen Big Bay and Melkbos wird schnell mal übersehen. Doch wenn es ON ist, sind die vielen parkenden Autos an der M14 ein Indikator, dass die heutige Session etwas besonderes wird.  
Die kraftvolle, hohl brechende Welle vor Haakgat läuft sauber über ein von Kelp überwuchertes Riff und erzeugt herrlich steile Rampe. Big Airs und lange, schnelle Ritte stehen bei Hochwasser und ordentlichem Swell (min. 15ft.) ganz oben auf der Tagesordnung.  
Der South-Easter kommt hier schön sideshore. Die Windabdeckung direkt am Piont macht einem das Starten nicht gerade zum Vergnügen und lässt einen nur hoffen, dass in dem Moment kein größeres Set reinrollt und aufräumt.
Der Shorebreak kann schon mal richtig groß werden und bricht unmittelbar auf den Strand. Mit den Strömungen in Strandnähe ist auch nicht gut Kirschen essen. Daher kann es schon mal zu einer ordentlichen Mission werden wieder an den Strand zu kommen.  Dieser Spot verlangt Erfahrung und ist nichts für Anfänger!     


Westküste:

Melkbos

Der weitläufige, unter Windsurfern bestens bekannte „Van Riebeeckstrand“ vor Melkbos liegt ca. 30 km nördlich vom Zentrum Kapstadts und ist über die R27 und anschließend M14 zu erreichen.  Der sideshore Wind kommt meistens erst am Nachmittag. Dann ballert es aber aus allen Röhren. Die Wellen sind hier meistens einen guten Meter höher als am Sunset Beach und bilden saubere Lines, die bei Niedrigwasser zur Höchstform auflaufen. Melkbos ist einer der beliebtesten Spots, da er sich zum hopsen wie auch wellenschlitzen gleichermaßen eignet.  Meist entwickelt sich der Swell an dem riesigen Strand zu mehreren Peaks und wenn man glück hat und schnell ist, erwischt man nach der ersten Sektion noch einen weiteren Peak. Optimal für dicke Aerials!

 

Yzerfontein

Diese Perle unter den südafrikanischen Windsurfspots, eingebettet in einer traumhaft schönen Bucht ca. 90 km nördlich von Kapstadt, erreichst Du über die R27 Richtung Norden und anschließend auf der R316 Richtung Westen. Wenn die Naturgewalten des South Easters in der Tafelbucht die Muskeln spielen lassen, lädt Dich 1 ½ h weiter  nördlich der Ozean vor Yzerfontein zum Mitspielen ein. Bei anständig großem Swell demonstriert Dir der Point wie eine wunderschön endlos lange, allerdings eher harmlos brechende, Rechte aussehen kann. Oft reicht hier das 4,7er, während man in der Tafelbucht schon mit einem Taschentuch überpowert ist.   

 

Langebaan

Circa 130 km nördlich von Kapstadt erstreckt sich eine wunderschöne türkis-blaue Lagune. Geschützt von den massiven Atlantikbrechern lädt das warme Wasser zum Windsurfen in Shorts ein. Langebaan ist die richtige Adresse für Freestyler und Anfänger die sich langsam an die Windsurfbedingungen Kapstadts heranzutasten wollen.  

 

Elands Bay

Elands Bay ist unter den Surfern bestens bekannt als der righthander (rechtshändige) Bruder von Jeffery´s Bay. Wenn Neptun erstmal ordentlich hustet, erwacht diese paradiesische schnelle, hohle und irre lange Rechte und ballert  an dem von scharfkantigen Felsen umsäumten Point entlang. Der 3 Stunden Ritt von Kapstadt durch eine verlassene wüstenartige Vegetation lohnt sich wirklich nur, wenn es richtig hackt und Petrus einen anständigen Swell (min. 17ft) beschert hat. Der extrem böige sid-offshore lässt Dich erst hinter der Brandungszone so richtig ins gleiten kommen. Dieser Fakt, kombiniert mit dem riesigen closed out shore break, verkörpert die fieseste Bestie deiner Albträume. Wundere Dich also nicht, wenn Du beim Rausdümpeln zwischen den Monster Moppen einige unfreiwillige Dates mit Ariel durchstehen musst bis Du überhaupt mal am Line up ankommst.